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Annotierte Schrifttumskunde

Eine mit Anmerkungen versehene Bibliographie zum Weiterlesen

Auf dieser Seite sollen einige wenige Hinweise auf lesenswerte Literatur zum Thema der Kleinkriminalität, der Gauner und Betrüger in der Neuzeit gegeben werden. Über zwei hier besonders hervorgehobene Bereiche - Allgemeine Einführungen und lokalbezogene Arbeiten - lassen sich damit gut erste Ansätze für weitere Forschungen finden. Die folgenden Nennungen des Instuts Deutsche Adelsforschung sind daher lediglich als Anregungen zu verstehen und beanspruchen keinesfalls den Anspruch der Vollständigkeit.

A. Allgemeines zur Thematik

  • Friedrich Christian Benedict Avé-Lallemant: Das deutsche Gaunertum in seiner sozialpolitischen, literarischen und linguistischen Ausbildung zu seinem heutigen Bestande, Bände I. und II., Leipzig 1858 /1862. Erschienen als Nachdruck, Wiesbaden ohne Jahr (1998), 570 Seiten (zwei Bände in einem Band). Eine ältere, gleichwohl noch nicht überholte Kulturgeschichte des Gaunertums mit der Behandlung der Aspekte der Genesis und Entwicklung "der Gauner", ihrer speziellen Sprache (Rotwelsch), ihrer Geheimzeichen, ihrer Vorgehensweisen, aber auch der polizeilichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität.
  • Uwe Danker: Geschichte der Räuber und Gauner, Düsseldorf 2001, 349 Seiten. Bietet einen gut lesbaren populärwissenschaftlichen Einstieg ins Milieu der frühneuzeitlichen Malefikanten, stellt die vormoderne Gesellschaft der Landstraße vor, liefert repräsentative Karriereverläufe von Delinquenten und stellt ordnungspolizeiliche Maßnahmen, ihre Wirkung und ihre Absicht, dar. Behandelt werden - meist aus dem 18.Jahrhundert - sowohl einzelkriminelle Frauen und Männer als auch Räuberbanden, ihr Mythos und ihre Wirklichkeit.
  • Andreas Blauert / Eva Wiebel: Gauner- und Diebslisten. Registrieren, Identifizieren und Fahnden im 18.Jahrhundert. Mit einem Repertorium gedruckter südwestdeutscher, schweizerischer und österreichischer Listen sowie einem Faksimile der Schäffer'schen oder Sulzer Liste von 1784 (Studien zur Policey und Policeywissenschaft), Frankfurt am Main 2001, 367 Seiten. Enthält neben einer ausführlichen Quellengattungsanalyse zu den Gauner- und Diebslisten des 18.Jahrhunderts sowie anderen Verzeichnissen ähnlicher Art auch den Abdruck einer Liste von 1784 mit 666 durch ein Register erschlossenen Signalements sowie eine Bibliographie von 122 Gauner- und Diebslisten aus den Jahren 1692 und 1812 aus Südwestdeutschland, dem Schwäbischen Kreis, Vorarlberg sowie der Schweiz, die rund 15.000 nicht über ein Gesamtregister erschlossene Signalements enthalten.
  • Miloš Vec: Die Spur des Täters. Methoden der Identifikation in der Kriminalistik 1879 bis 1933 (Schriftenreihe Juristische Zeitgeschichte, Abteilung I, Band XII.), Baden-Baden 2002. Enthält eine Geschichte der kriminalpolizeilicher Fahndungs-, Ermittlungs- und Identifikationsmöglichkeiten vom 18. bis 20.Jahrhundert und behandelt daher in einem einführenden Teil die Verbrecherlisten-, Gaunerlisten- und Steckbriefkultur in Deutschland sowie ihre Verbesserung durch Fingerabdruckverfahren und Bertillonage zur eindeutigen Identifizierung gesuchter Personen. Zugleich zeigt der Verfasser die Grenzen dieser Fahndungsinstrumente und ihre Überwindung durch neue Verfahren auf.
  • Peter Becker: Verderbnis und Entartung. Zur Geschichte der Kriminologie des 19.Jahrhunderts als Diskurs und Praxis (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Band  176,), Göttingen 2002. Enthält einen philosophischen Diskurs über Wandlungen der Sichtweisen bürgerlicher Normen gegenüber "Verbrechern" aus Vormärz, Revolutions-, Einigungs- und Kaiserzeit. Das Werk beschreibt auch die Hintergründe zur Entstehung der Verbrecherlisten. Behandelt werden auch Konstrukte der Kriminologen der Gaunerwelt als geordnete und mit eigenen Gesetzen versehen Antiwelt zum bürgerlichen Leben sowie die Entwicklung der Diskussion um die Frage, ob Malefikanten wegen ihrer zeitweiligen Gesinnung oder aus erblichen Gründen Taten begingen.
  • Andreas Blauert / Gerd Schwerhoff (Herausgeber): Kriminalitätsgeschichte. Beiträge zur Sozial- und Kulturgeschichte der Vormoderne, Konstanz 2000, 920 Seiten. Aufsatzband zur Bestimmung des vielfältigen Forschungsstandes. Gliedert sich in die acht Bereiche Historische Kriminalitätsforschung in Europa --- Theoretische Perspektiven, Kriminalquellen. Sprache und Wissen --- Funktionsweisen der Justiz: Dorf, Stadt und frühmoderner Territorialstaat --- Formen der Aneignung und Umgehung von Justiz --- Geistliches Gericht und Kirchenzucht --- Delinquenz und Geschlecht(erverhältnis) --- Social Crimes. Imagination und Realität.
  • Valentin Gröbner: Der Schein der Person. Steckbrief, Ausweis und Kontrolle im Mittelalter, München 2004, 224 Seiten. Stellt die Identifizierungsmöglichkeiten von reisenden Personen vom 13. bis 17.Jahrhundert dar und geht auch auf die Philosophie des Reisepapiers sowie die Möglichkeiten der Fälschung solcher Dokumente mittels Hochstaplern ein.
  • Jörg Schönert (Herausgebender): Erzählte Kriminalität. Zur Typologie und Funktion narrativer Darstellungen in Strafrechtspflege, Publizistik und Literatur zwischen 1770 und 1920, Tübingen 1991. Schönert untersucht, welchen Stellenwert verschiedene Arten des historischen Erzählens in den Kriminalfallsammlungen des 19.Jahrhunderts und den Gerichtszeitungen einnehmen und widmet sich grundsätzlich der Stellung der Erzählung als Werkzeug zur gerichtlichen Sachverhaltsfeststellung aus interdisziplinärem Standpunkt. Eine lesenswerte literaturwissenschaftlich-juristische Arbeit.
  • Andreas Roth: Kriminalitätsbekämpfung in deutschen Großstädten 1850-1914, Berlin 1997. Behandelt exemplarisch die Bekämpfung von Verbrechen in Duisburg, Hamburg und Berlin und die Geschichte der dortigen Kriminalpolizeistellen. Enthält unter anderem Berichte über die Anfänge der erkennungsdiestlichen Arbeit und über den Forschungsstand zu sogenannten aus dem Paris Vorbild hervorgegangenen "Verbrecheralben" mit tausenden von Photographien von Delinquenten in Berlin und Hamburg (Seite 96-101).
  • Regula Ludi: Die Fabrikation des Verbrechens. Zur Geschichte der modernen Kriminalpolitik 1750 bis 1850 (Band V. der Reihe "Frühneuzeit-Forschungen"), Tübingen 1999, 611 Seiten.
  • Paul Johann Anselm v.Feuerbach: Actenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen, Band 1, Gießen 1828, 603 Seiten. Enthält ausführlich geschilderte sogenannte "merkwürdige Kriminalfälle", für die sich die Elite der damaligen biedermeierlichen und vormärzlichen Gesellschaft aus anthropologischen Gründen interessierte, nämlich: I. Anna Margaretha Zwanziger, die deutsche Brinvilller - II. Mathias Lenzbauer, der Brudermörder, III. Andreas Bichel, der Mädchenschlächter - IV. Dorothea Blankenfeld und die Familie Antonini oder die Mörder auf der Reise - V. Michael Kiener, der Raubmörder aus Liederlichkeit - VI. Kaspar Frisch, der Raubmörder aus Eitelkeit - VII. Maler Franz, der Raubmörder aus selbstverschuldeter Noth - VIII. Lorenz Simmler, der Brandstifter aus Neid und Haß gegen seinen glücklicheren Bruder - IX. Johann Schneider, Mörder seiner Ehefrau - X. Johann Hahn, tödet seine von ihm schwangere Geliebte - XI. nbsp]Xaver Reth, klagt sich selbst des Vatermords an, um der Strafe des Diebstahls zu entgehen - XII. Johann Georg Sörgel, Beitrag zur Geschichte der Seelenkrankheiten - XIII. Ludwig Christian von Olnhausen, der Brudermörder aus Enthusiasmus für eine Handlungsspeculation - XIV. Joseph Auermann, tadelloser Mensch und Bürger und zulezt doch ein Mörder - XV. Der Vatermord auf der Schwarzmühle im Sittenthale - XVI. Simon Stigler, der Mörder aus angewöhnter (habitueller) Rachsucht - XVII. Franz Casina. Zugleich Beispiel eines in contumaciam gesprochenen Todesurtheils - XVIIa. Die Vorarlberger Patrioten im Jahre 1796 - XVIIb. Johann Fronza, der zweifache Raubmörder - XVIII. Georg Eder. Ein Gutachten aus dem Jahre 1806 - XIX. Graf Bettschart. Merkwürdiges Beispiel der Kabinetts-Justiz (Ein Gutachten aus dem Jahre 1807) - XX. Der Räuber Franz Paul Seidel und dessen Gesellschaft (Ein Gutachten aus dem Jahre 1807)

B. Lokal beschränkte Untersuchungen und Darstellungen:

  • Heiner Boehncke / Hans Sarkowicz: Die Metropole des Verbrechens. Räuber und Gauner in Berlin und Brandenburg, Frankfurt am Main 1997, 308 Seiten [betrifft unter anderem Karl Masch, Karl Weien, Paul Lindenberg, enthält Kapitel zur Berliner Gaunersprache, zu Kriminalprozessen, Kriminalreportagen, den Berliner Ringervereinen et cetera]
  • Michael Krausnick: Beruf Räuber. Vom schrecklichen Mannefriedrich und den Untaten der Hölzerlips-Bande. Eine historische Reportage, Weinheim 1990, 175 Seiten.
  • Gerhard Ammerer: Heimat Straße. Vaganten im Österreich des Ancien Régime, Wien & München 2003, 565 Seiten.
  • Ludwig Barring: Edle Räuber, große Gauner. Räuberschicksale von Robin Hood bis zu den Posträubern, Bayreuth 1973, 224 Seiten [betrifft Räuber an Rhein und Donau, Schinderhannes, Rinaldo Rinaldini und andere]
  • Reinhold Neeb: Räuber, Gauner und Vagabunden. Kriminalität im alten Oberhessen, Gießen 1987, 115 Seiten [betrifft Herkunft, Leben und Sprache der Räuber und Vaganten - Die Untaten der Räuberbanden (1718-1726) des Antoine la Grave und des Johannes la Fortun - Hintergründe des Räuberunwesens - Vogelsberger und Wetterauer Räuberbanden]
  • Leberecht Christian Gottlob Schmid: Nachrichten von den Lebensumständen einiger merkwürdiger Zuchthausgefangener, Leipzig 1797, VI Blatt und 307 Seiten [betrifft die zeitgenössischen Lebensgeschichten von 24 Zuchthausinsassen]
  • Ernst Schubert: Arme Leute. Bettler und Gauner im Franken des 18.Jahrhunderts (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Band IX., zugleich Darstellungen aus der fränkischen Geschichte, Band XXVI.), Neustadt an der Aisch 1983
  • Hans Jung: Vaganden (Vagabunden) in Maudach, in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Jahrgang XXVII. (1978), Seite 12 und folgende
  • Gerhard Storb: Zigeuner, Vagabunden, Durchreisende, Waldleute und sonstige Ortsfremde im Kirchenbuch Lebach (katholisch) im 18.Jahhrundert, in: Saarländische Familienkunde, Jahrgang VIII. (1975), Seite 407 und folgende
  • Walther Pfeilsticker: Gauner- und Diebeslisten als genealogische Quelle, in: Blätter für Württembergische Familienkunde, Band II. (1926), Seite 6 und folgende
  • Birgit Schnibben: Von Posträubern und anderen Betrügern. Alte Steckbriefe erzählen über ungelöste Kriminalfälle der Jahrhundertwende, in: Ostsee-Zeitung, Band XLVI., Rostock 1998, Ausgabe 63 vom 16.März 1998, Seite 14. Populäre Zusamenstellung Erläuteurng zu einigen wenigen Kriminellen. 
  • Peter Higginbotham: Voices from the Workhouse, Stroud (Grafschaft Gloucestershire) 2012. Beispiel aus der britischen Forschung zur Thematik der Kortrektionsanstalten und Arbeitshäuser. Das Buch versammelt Beiträge der Insassen, Mitarbeiter, Verwalter, Inspektoren und von Besuchern. Benutzt wurden Briefe, Gedichte, Graffiti, Autobiographien, Prüfberichte, Zeugnisse und Zeitzeugenberichte.
  • Peter Higginbotham: The Workhouse Encylopaedia, Stroud (Grafschaft Gloucestershire) 2012. Lexikon der britischen Arbeitshäuser, ihrer Institutionen und theoretischen Grundlagen, ihrer Gegner und Förderer. Enthält mehr als 250 Lemmata und Artikel, hat 480 Seiten, druckt auch Statistiken, Grafiken und über 150 Fotos und Illustrationen ab.
  • Die Amtsblätter der Königlich Preußischen Regierungsbezirke aus Aachen, Arnsberg, Berlin, Breslau, Bromberg, Danzig, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt an der Oder, Gumbinnen, Hannover, Kassel, Koblenz, Köln, Königsberg, Köslin, Kurmark, Liegnitz, Magdeburg, Marienwerder, Merseburg, Minden, Münster, Oppeln, Pommern, Posen, Potsdam, Reichenbach, Schleswig, Stargard, Stettin, Stralsund und Trier aus den Jahren 1815 bis 1945 findet man auf diversen ditigalen Internet-Servern im Faksimile in verschiedenen Jahrgängen (nicht vollständig) verteilt. Diese Amtsblätter enthalten eine Vielzahl von Steckbriefen, allerdings gänzlich ohne Register. Man ist bei der Recherche daher weitgehend auf Zufallstreffer angewiesen. Die enorme Anzahl der Amtsblätter und der Jahrgänge enthält noch eine Vielzahl an versteckten und bislang unbekannten Personalien, die bisher selbst über Texterkennungssoftware noch nicht hinreichend im Volltext erschlossen werden konnten. 

C. Randgruppen und soziale Unterschichten

  • Wolfgang v.Hippel: Armut, Unterschichten, Randgruppen in der Frühen Neuzeit (Schriftenreihe Enzyklopädie deutscher Geschichte, Band XXXIV.), München 1995. Bietet als Arbeitsinstrument für Forschende einen Einblick in die Thematik und ihren Rahmen mit einem enzyklopädischen Überblick, den Grundproblemen und Tendenzen der Forschung sowie einem Quellen- und Literaturverzeichnis. Behandelt auch kriminologische Aspekte.
  • A. Kraus: Die Unterschichten Hamburgs in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Entstehung, Struktur und Lebensverhältnisse. Eine historisch-statistische Untersuchung (Dissertation an der Universität Hamburg), Stuttgart 1965, 4 Blatt und 112 Seiten (Reihe Sozialwissenschaftliche Studien, Band IX.)
  • Rudolf Summa: Kasseler Unterschichten im Zeitalter der Industrialisierung. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der Stadt Kassel von der Mitte des 19.Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges, Darmstadt und Marburg 1978, 364 Seiten (Reihe Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte, Band XXXIV.)
  • Karin Gröwer: Wilde Ehen. Die Unterschichten zwischen städtischer Bevölkerungspolitik und polizeilicher Repression Hamburg - Bremen - Lübeck,  Berlin 1999, 544 Seiten mit 3 Faltkarten (Reihe Veröffentlichungen des Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg, Band XIII.)
  • Carsten Küther: Menschen auf der Straße. Vagierende Unterschichten in Bayern, Franken und Schwaben in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts, Göttingen 1983 (Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Band LVI.), 173 Seiten
  • Jürgen Kocka:Weder Stand noch Klasse, Unterschichten um 1800, 1990, 320 Seiten
  • Jens Dobler: Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung. Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933, (Scgriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte, Band 6), Frankfurt am Main 2008, 618 Seiten 

D. Quellenkritisch besonders zu behandelnde Literaturpositionen

In der Epoche zwischen dem Ende der Weimarer Republik und dem Kriegsende von 1945 fanden "Gauner" und "Verbrecher" ein besonderes Interesse bei zeitgenössischen Historikern und Anthropologen. Diese glaubten beweisen zu können, daß es eine erbliche Anlage zum "Verbrechen" gegeben habe und schrieben ihre Abhandlungen unter dieser Rahmenthese nieder. Diese war aber nicht nur rein historischer Natur, sondern hatte unmittelbare Auswirkung als Rechtfertigung der Einstufung und Kategorisierung von sogenannten "Berufsverbrechern" und ihrer Behandlung. Jener Hintergrund muß bei den folgenden Literaturpositionen, die heute zu den literarischen Quellen zählen, bedacht werden.

  • Robert Ritter: Ein Menschenschlag. Erbärztliche und erbgeschichtliche Untersuchungen über die durch zehn Geschlechterfolgen erforschten Nachkommen von Vagabunden, Jaunern und Räubern, Leipzig 1937, Buchbesprechung dazu in: Blätter für Württembergische Familienkunde, Band VII. (1937), Seite 77
  • E. Schlatter: Jüdische Gaunerbanden zwischen Oder und Weichsel vor 100 Jahren. Ihre Diebes- und Einbrecherschule in Betsche (Neumark), Neudamm und Berlin 1938, besprochen in: Mitteilungen Die Neumark 1939, Seite 43
  • Friedrich v.Rohden: Methoden der Kriminalbiologie (Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, Lieferung 403), Wien 1933, Seiten 582-829
  • Max Flesch: Die pathologischen Befunde an Verbrecher-Leichen, Würzburg 1882 (Teil 1 der Reihe Untersuchungen über Verbrecher-Gehirne, mehr bibliographisch nicht ermittelbar)
  • Leopold Schäfer / Otto Wagner / Josef Schafheutle: Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung mit dem dazu gehörigen Ausführungsgesetz, Berlin 1934 (Reihe Vahlens gelbe Hefte)
  • Johannes Wend: Untersuchungen an Straflisten vielfach rückfälliger Verbrecher, Leipzig 1936 (Reihe Kriminalistische Abhandlungen, Band XXIII.)
  • Konrad Ernst: Über Gewalttätigkeits-Verbrecher und ihre Nachkommen, Berlin 1938 (Reihe Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie, Band LXV.)

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© Verfasser dieses Aufsatzes: Claus Heinrich Bill

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