Startseite > Aufsätze > Arbeitshaus Marburg

Das Arbeitshaus Marburg

Besprechung zu einem Buch über eine Korrektionsanstalt

Im Januar 1811 eröffnete das Arbeitshaus zu Marburg an der Lahn als obrigkeitliche Institution und setzt damit einen Schlußpunkt um langwierige Diskussionen, wie man in Hessen der der Staatsproblematik der Obdachlosen, der Landstreicher und der Landarmen begegnen könne. Als eine frühe Maßnahme der sozialen Arbeit war das neue eröffnete Haus eine seltsame Melange aus Zwangsarbeits- und Versorgungsanstalt, mit produktiv-kapitalistischen, aber auch moralischen Motiven und Zielen. Nicht umsosnt ging die Errichtung des Hauses mit den aufgeklärten Diskursen der Eliten der Gesellschaft einher, die sich um die Frage der Entstehung und der Existenz von Kriminalität befaßten. [1] Und mit dem Haus wurde auch ein Kriminalitätsbild verfestigt, welches sich darin äußerte, das nichts weniger als das hohe Ziel, die Moral und Lebensart der Insassen durch staatlichen Zwang zu verändern, zu verfolgen gedachte.

Dazu schrieb zur Mitte der 1850er Jahre erschienene Criminallexikon zum Thema der Korrektionsanstalten: "Arbeitshaus. In der Stufenleiter von Anstalten, welche zur Verbüssung von Freiheitsstrafen bestimmt sind, nimmt das Arbeitshaus eine der mittleren Stellen ein. Diese Stelle ist nicht allgemein die gleiche, aber darin stimmt die Einrichtung aller Länder überein, dass die Arbeitshausstrafe die bürgerliche Ehre ungeschmälert lässt. - Der Ausdruck ist für eine derartige Strafe eigentlich nicht der entsprechendste, denn indem auf die Arbeit der Hauptnachdruck gelegt wird, gelangt man zu der Annahme, dass es vornehmlich darauf ankomme, die Gefangenen durch schwere Arbeiten zu züchtigen und zu bändigen. Dies ist aber nicht hier der Fall, sondern vielmehr bei der Zwangsarbeits-, Baugefangenschafts-, oder Zuchthausstrafe, womit die gefährlichsten Glieder der Menschheit belegt zu pflegen werden. Gearbeitet soll überall werden, allein es macht einen großen Unterschied, von welcher Beschaffenheit die Arbeit ist und wie weit das tägliche Pensum ausgedehnt wird. Die Zwangsarbeit in den Seehäfen ist so schwer und erniedrigend, dass sie nicht zu rechtfertigen wäre, wenn man nicht die Absicht damit verbände, die verschiedensten Feinde der Staatsgesellschaft damit zur Einsicht zu bringen oder vielmehr ihren starren Willen zu brechen. Je weiter man in der Strafart herabsteigt, um so mehr muß man von der Härte der Arbeit etwas nachlassen, so dass auf der untersten Stufe, nämlich im Amts-, Land oder Friedensgerichtsgefängniß die Arbeit gar nicht mehr verlangt, sondern umgekehrt nur als eine Erholung gestattet ist. Nun frägt es sich also, in was die Beschäftigung der zu einer Strafe Verurtheilten bestehen soll, welche im Arbeitshaus zu verbüßen ist. Offenbar muss hier die Arbeit im Allgemeinen weniger den Zweck der Niederwerfung eines verwilderten Gemüths, als den der Hinführung auf eine geregeltere Lebensbahn haben, und demgemäß sind hier Beschäftigungsarten auszuwählen, welche zwar immerhin nicht zu den leichten gehören, aber doch nicht den Charakter einer peinlichen Erniedrigung haben. Die Arbeit dient hier mehr zur Vermittlung einer zu hoffenden Sinnesänderung, indem bekanntlich keine Lage des Lebens so geeignet zum Nachdenken und Insichgehen ist, als die einer streng geregelten Beschäftigung. In diesem Sinne drückt das Wort Corrections- oder Besserungshaus die Sache richtiger aus, als Arbeitshaus; am besten wäre aber, die bürgerlichen Strafstufen lediglich durch Gefängniß 1., 2. und 3. Grades zu bezeichnen.“ [2]

Der saarländische Politikwissenschaftler Dr. Hubert Kolling nun hat die Geschichte des Arbeitshauses Marburg in der Mainzergasse von der urkundlichen Ersterwähnung des Gebäudes im Jahre 1613 über Gründung im Jahre 1811 bis hin zu den umfänglichen Grundsanierungsarbeiten im Jahre 1978 akribisch nachverfolgt und unter Nutzung zahlreicher Archivalien wie auch der einschlägigen Literatur für das kollektive Gedächtnis entworfen. [3] Er bettet seine Geschichte als auktorialer Erzähler retrospektiv nicht nur ein in die Entwürfe der Armutsbekämpfung ein, sondern erörtert auch den Alltag der Insassen durch die Schilderung des Aufnahmeprocederes, bringt Abbildungen, Grundrisse, Faksimilies, Abschriften, Tabellen und Transkriptionen, sondern behandelt auch dezidiert die erwähnten Maßnahmen zur Ökonomie und zur Moralverbesserung. Im ersten Weltkrieg schließlich Heimstatt für Kriegsgefangene, dann in der Weimarer Republik Wohlfahrtshaus für Obdachlose, diente es im zweiten Weltkrieg teils als Gefängnis, später dann wieder bis in die fünfziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts als Flüchtlingsquartier, bis sie 1976 als „Notunterkunft für obdachlose Durchreisende“ geschlossen wurde. Dies zeigt, daß die Armenpolitik aufklärerischer Art immer ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutete, da sie weder Kriminalität noch das Phänomen der Obdachlosen lösen konnte.

Kolling hat diese Geschichte des Hauses „für Arbeitsscheue, dem Trunk oder Müßiggange ergebene Menschen, für Bettler und für solche Personen, die sonst keine Arbeit finden“ [4] zwischen Versorgungs-, Besserungs- und Erziehungsanstalt gekonnt wieder zum Leben erweckt und populärwissenschaftlich beschrieben, gleichwohl aber mit allen nötigen Quellen zum Weiterforschen und Überprüfen ebenso versehen wie mit einem Literaturverzeichnis. Sein Verdienst ist es, das heute wieder schmuck renovierte Haus mit seiner Geschichte verbunden zu haben, die nicht nur stadthistorisch, sondern vor allem auch im Kontext um die Entstehung und Behandlung von Kriminalität in der Kriminalitätsforschung zum frühen XIX. Jahrhundert einen überregionalen Platz beanspruchen darf, reiht sie sich doch ein in die Arbeitshausbewegung, die europaweit als typische Bekämpfungsmaßnahme der adeligen und städtischen Eliten gegen deviante Gesellschaftsmitglieder bekannt war.

Die vorliegende Besprechung stammt von Claus Heinrich Bill und erschien zuerst in Folge 75 vom Februar 2013 in der Zeitschrift Nobilitas für deutsche Adelsforschung, Jahrgang XVI., Sonderburg 2013.

Annotationen:

  • [1] = Zur Konstruktion von Kriminalität durch öffentliche Diskurse siehe Gerd Schwerhoff: Historische Kriminalitätsforschung, Frankfurt am Main & New York 2011, Seite 178-196
  • [2] = Ludwig v.Jagemann & Wilhelm Brauer: Criminallexikon nach den neuesten Stande der Gesetzgebung in Deutschland, Erlangen 1854, Seite 57
  • [3] = Hubert Kolling: „Theils für Arme, theils für Arbeitsscheue und liederliche Menschen ...“ Das Marburger Arbeitshaus, erschienen als Band LXXXI. in der Reihe „Marburger Stadtschriften zur Geschichte 
  • und Kultur“, broschiert, mit schwarz-weißen und farbigen Abbildungen, herausgegeben vom Magistrat der Universitätsstadt Marburg, Marburg an der Lahn 2008, 192 Seiten, erwerbbar zum Kaufpreis von 8,50 € unter der ISBN 978-3-923820-91-7 im Buchhandel oder direkt im Rathaus-Verlag (Öffentlichkeitsarbeit), Markt 8 in Marburg an der Lahn per eMail (oeffentlichkeitsarbeit@marburg-stadt.de).
  • [4] = So der Wortlaut in der anonymen Rezension zu mehreren Werken über die Marburger Armenanstalten, in: Ergänzungsblätter Nro.54 (Mai 1818) zur Allgemeinen Literatur-Zeitung, Halle & Leipzig 1818, Spalte 431

Quellennachweis anfordern

Ja, bitte senden Sie mir vollständige Quellennachweise zu folgenden Personen:
Klicke Einträge auf der Seite an, um sie der Liste hinzuzufügen.





*Pflichtfelder. Bitte ausfüllen!

AGB*

Preis pro Anfrage:
20.00€

Informationen zur Preisbildung

20,00 Euro je Familienname oder Ortsname, egal wie viele Nachweise wir recherchieren. Sollten wir keine Nachweise zu Ihrer Anfrage auffinden koennen, bleibt die Recherche kostenfrei.

Informationen zur Bezahlung

Recherchen unsererseits in unserem eigenen Zettelkasten des Gauner-Repertoriums sind entgeltpflichtig. Für diese Regelung bitten wir um Ihr Verständnis, da der Zeit- und Personalaufwand (inklusive der nötigen Vorarbeiten wie Archivreisen et cetera), den wir in die Recherchen investieren, so immens ist, daß wir zur Deckung der Ausgaben hierfür nicht ganz kostenlos arbeiten können.

Der Betrag von 20,00 Euro wird erst dann durch Sie entrichtet, wenn bei uns die Recherche ausgeführt ist und versandbereit vorliegt. Wir informieren Sie per eMail über den Abschluß der Recherche - das geht meist sehr rasch und in der Regel binnen 24 Stunden.

Der Betrag versteht sich exklusive der Mehrwertsteuer, da bei uns eine Mehrwertsteuerbefreiung vorliegt und daher keine weiteren steuerlichen Kosten für den Kunden anfallen, auch keine weiteren Versand- und Portokosten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir in Einzelfällen (vor allem bei uns bislang unbekannten Kunden) auf Vorkasse bestehen. Eine Zahlung per Kreditkarte ist leider nicht möglich. Sie können per Banküberweisung zahlen, per PayPal oder per IBAN-BIC-Überweisung aus dem Ausland. Sollten wir nichts ermitteln - auch das kann vorkommen - so müssen Sie keine Gebühren entrichten. In diesem Falle geben wir Ihnen aber gern Winke, wo Sie mehr erfahren könnten.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vielen Dank dafür, daß Sie sich für eine Anfrage bei uns entschließen möchten. Bitte beachten Sie zur Vermeidung von Mißverständnissen die folgenden Zeilen. Das Institut Deutsche Adelsforschung (Impressum) recherchiert für Sie in seinen Beständen des Deutschen Gauner-Repertoriums zu einem bestimmten oder mehreren bestimmten Namen nach bestem Wissen und Gewissen. Wir leisten dabei ausschließlich Hilfe zur Selbsthilfe.

I. Art der Recherche

Vermittelt werden Ihnen, wie Sie den Musterantworten entnehmen können, ausschließlich Quellen- und Signaturhinweise, aber aus Zeit- und Personalgründen keine Abschriften, Reproduktionen oder Kopien. Sie können sich aber mit den von uns gemachten Angaben leicht selbst Kopien von den besitzenden Bibliotheken oder Archiven, in denen Akten und Literatur liegt, besorgen oder durch beauftragte Dritte vor Ort besorgen lassen. Dabei können dort weitere Kosten für Kopien oder die Bearbeitung der Anfrage entstehen, zu Grunde liegen jeweils die unterschiedlichen Benutzungsbedingungen der einzelnen Institutionen.

Auch Spezialfragen werden mit Quellenhinweisen beantwortet, in denen sich die Antwort wahrscheinlich finden läßt. Da wir nicht alle Quellen im Hause haben, da sie Eigentum anderer Institutionen sind, wissen wir auch nicht immer genau, welche spezifischen Inhalte dort vorhanden sind. Es hat also nur dann Sinn, nach einer Einzelperson zu fragen, wenn diese auf unseren Seiten auch explizit ausgeworfen wurde.

II. Art der Übermittlung

Die Zusendung der Quellennachweise erfolgt ausschließlich per eMail an die von Ihnen erwünschte Adresse. Nur ausnahmsweise werden Ihnen die Ergebnisse auch per gewöhnlicher Post zugestellt. Dies ist der Fall, wenn Ihre eMail-Adresse fehlerhaft ist und unsere per eMail gesandten Ergebnisse als unzustellbar zurückkommen. Die Vermittlung per eMail ist für Sie nur von Vorteil, weil wir Ihre Anfrage dann wesentlich rascher beantworten können. Zudem ersparen Sie uns eine Menge Zeitaufwand für das Ausdrucken, kuvertieren, frankieren, was wiederum weniger Verwaltungsaufwand nötig macht.

Anfragen können nur dann bearbeitet werden, wenn Sie stets Ihre vollständige Adresse, Ihren Namen und Ihre eMail-Adresse angeben (wird automatisch in den Formularen abgefragt). Bitte halten Sie sich an diese nötigen Parameter, da wir sonst keine hinreichenden Möglichkeiten haben, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

III. Entgelte

Recherchen unsererseits in unserem eigenen Zettelkasten des Gauner-Repertoriums sind entgeltpflichtig. Für diese Regelung bitten wir um Ihr Verständnis, da der Zeit- und Personalaufwand (inklusive der nötigen Vorarbeiten wie Archivreisen et cetera), den wir in die Recherchen investieren, so immens ist, daß wir zur Deckung der Ausgaben hierfür nicht ganz kostenlos arbeiten können.

Für Auskünfte genereller Art, allgemeine Hinweise oder auch Fragen wird allerdings kein Entgelt berechnet. Ansonsten beträgt das Entgelt für eine Recherche pro Anfrage 10,00 Euro. Der Betrag wird erst dann durch Sie entrichtet, wenn bei uns die Recherche ausgeführt ist und versandbereit vorliegt. Wir informieren Sie per eMail über den Abschluß der Recherche - das geht meist sehr rasch und in der Regel binnen 24 Stunden.

Der Betrag versteht sich exklusive der Mehrwertsteuer, da bei uns eine Mehrwertsteuerbefreiung vorliegt und daher keine weiteren steuerlichen Kosten für den Kunden anfallen, auch keine weiteren Versand- und Portokosten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir in Einzelfällen (vor allem bei uns bislang unbekannten Kunden) auf Vorkasse bestehen. Eine Zahlung per Kreditkarte ist leider nicht möglich. Sie können per Banküberweisung zahlen, per PayPal oder per IBAN-BIC-Überweisung aus dem Ausland. Sollten wir nichts ermitteln - auch das kann vorkommen - so müssen Sie keine Gebühren entrichten. In diesem Falle geben wir Ihnen aber gern Winke, wo Sie mehr erfahren könnten.

IV. Ihre Nutzungsrechte

Die für Sie speziell herausgesuchten Nachweise sind nur zu Ihrem persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine Veröffentlichung unserer Findhilfsmittel, Sigel und Quellenerläuterungen sowie auch die Weitergabe und Nutzung durch und an Dritte ist nicht gestattet. Eine Benutzung und Veröffentlichung der Originalquelle bleibt indes natürlich Ihnen allein überlassen. Hie rmüssen Sie sich nur vergewissern, daß der Besitzer des Originals Ihnen iene Abdruckgenehmigung erteilt. Zitate oder Abschriften der Originale sind davon natürlich ausgenommen und bedürfen keiner Abdruckgenehmigung von Archiven und Bibliotheken.

V. Zustandekommen des Vertrages

Ein Vertrag über den Bezug der Informationen kommt dann zustande, wenn Sie (der Kunde) Ihre Anforderung per eMail-Formular oder per Postbrief an uns absenden. Er gilt als erfüllt, wenn Sie per eMail von uns die Ergebnisse erhalten haben (oder ersatzweise, sollte Ihre eMail nicht funktionieren), per Briefpost.

VI. Widerrufsbelehrung

Obgleich das allgemeine Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind oder aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind, nicht besteht, ist bei uns ein Widerruf trotzdem möglich.

Dem Kunden steht daher bei uns ein Widerrufsrecht gemäß § 312 d Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches, § 361 a des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie  § 3 des Fernabsatzgesetzes zu. Demnach kann der Kunde seine Bestellung bis eine Woche nach Vertragsabschluß stornieren und widerrufen. Eventuell im Vorwege gezahlte Gebühren werden von uns im Widerrufsfalle zurückerstattet.

Im Falle des Widerrufs ist der Kunde dazu verpflichtet, alle von uns möglicherweise bereits zugesandten Ergebnisse umgehend zu vernichten.

VII. Stornierung unsererseits

Wenn Sie uns mit einer Recherche beauftragen, wir Ihnen eine Zahlungsbitte zur Überweisung sandten, Sie dann aber die Ueberweisung nicht binnen zwei Wochen nach Datum Ihrer Bestellung vornehmen, stornieren wir unsererseits Ihre Anfrage und vernichten den Vorgang inklusive aller Ihrer Kontaktdaten (siehe unten). Möchten Sie dennoch die Ergebnisse abrufen, wäre eine erneute Anfrage über eines der Formulare auf unserer Weltnetzseite nötig. Um Ihnen ein unnötiges Warten auf die Recherche-Ergebnisse und uns unnötige Arbeit zu ersparen, wären wir daher für eine Überweisung des fälligen Betrages spätestens binnen 14 Tagen nach Bestellung dankbar.

VIII. Datenschutzerklärung

Beim Institut Deutsche Adelsforschung als Betreiber des Angebots des Deutschen Gauner-Repertoriums werden Ihre persönlichen Daten ausschließlich im Rahmen der nachfolgenden Datenschutzbestimmungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Datenschutzvorschriften, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Telemediengesetzes (TMG) erhoben, verarbeitet und genutzt. Wenn Sie unsere Internetseiten besuchen, ohne unser vorgefertigten Formulare für Anfragen zu benutzen, brauchen Sie uns keine personenbezogenen Daten mitzuteilen.

Durch das Benutzen unserer Anfrageformulare willigen Sie allerdings in die folgenden Datenschutzbestimmungen ein. Wir sind darauf bedacht, grundsätzlich so wenig Daten wie möglich zu erheben. Wir erheben temporär nur Ihre Daten, die für eine ordnungsgemäße Abwicklung Ihrer Bestellung unbedingt notwendig sind.

Personenbezogene Daten sind alle Einzelangaben über Ihre persönlichen oder sachlichen Verhältnisse wie Vorname, Nachname, Straße, Postleitzahl, Ort, Netzpostadresse sowie die Daten zu den gesuchten Quellen. Diese Daten werden nur zur Abwicklung der Bestellung gespeichert. Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Speicherung schriftlich per Netzpost widerrufen, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich ist oder wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist.

Es findet grundsätzlich keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte statt und auch keine Speicherung zu eigenen Werbezwecken. Automatisierte Programme wie Cookies werden von uns nicht eingesetzt.

Sie haben außerdem ein Recht auf Auskunft über Ihre gespeicherten Daten und auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer Daten. Bei Fragen diesbezüglich wenden Sie sich bitte an die Datenschutzbeauftragten des Instituts Deutsche Adelsforschug unter der Netzpostadresse "info [at] adelskartei.de". Die vorstehende Datenerhebungs-Einwilligung kann von Ihnen jederzeit durch Übersendung einer Netzpostnachricht widerrufen werden.